Viele fragten sich aber damals: "Bitte was soll das Erlebnis sein? 15 Ausstellungsstücke auf 280 m² verteilt?" - man konnte nicht einmal irgend welche Zusammenhänge erkennen. Und so begann ein steiniger Weg für den Verein. Wir hatten bei der Umsetzung nämlich vergessen, dass wir nicht mehr in den 70er Jahren leben. Damals starteten viele Gemeinden einen Aufruf zur Gründung eines Museums, die Dachböden wurden geräumt und man hatte relativ schnell eine Sammlung beisammen. Heutzutage bekommt man nicht mehr alles geschenkt.
Heute, 10 Jahre später, präsentiert und zeigt das Erlebnismuseum Schönbach in mehreren Stationen verschiedenes altes Handwerk wie Spinnen und Weben, Verwendung von Flachs, Herstellung von Dachschindeln und Strohdächern, Drechseln u.v.m. Ein besonderer Schwerpunkt ist dem Flechtwerk gewidmet. Jeder einzelne Bereich wird dokumentiert und durch verschiedenste Exponate illustriert. Die volkskundlichen Hintergründe wurden vom dem Verein Kultur.Landschaft (DI Amalie Pauli und DI Andrea Gruber) in Zusammenarbeit mit der BOKO Wien analysiert und dokumentiert. Daraus enstand die Ausstellung Flechtwerk und eine gleichnamige Broschüre.
Hier werden verschwundene Arbeitswelten wieder zu neuem Leben erweckt und weiterentwickelt: im Rahmen einer Führung kann sich der Besucher (Kinder und Erwachsene) erleb- und begreifbar an die einzelnen Themen herantasten. Das Werkzeug des Rechenmachers zu sehen ist eine Sache, es aber auszuprobieren, die andere.
Ergänzend dazu werden in zahlreichen Kursen diese alten Techniken weitervermittelt.
In unzähligen Gesprächen mit älteren Personen aus der Region wurde dieses alte Wissen weitergegeben und dokumentiert.







Erlebnismuseum